Der tägliche Kommunikations-Wahnsinn

Sechs Dinge, die in der heutigen Arbeitswelt abgestellt gehören!

1.Jugendsprech-SMS-Abkürzungen in E-Mails

Von LoL über Asap bis zu DG für dumm gelaufen oder CUL - see you later. Auch daneben: BTW für übrigens (by the way) oder FF für Fortsetzung folgt. Ursache: Der Betreffende hat lange nicht mehr mit seiner pubertierenden Tochter gechattet. Sonst hätte die ihm nämlich gesagt, dass derlei Abkürzungen voll peinlich sind. Vor allem wenn man über 40 ist.

2.Alle auf CC setzen!

Egal, ob der Empfänger in das Projekt involviert ist, involviert war oder es ihn eventuell interessieren könnte, er wird auf jeden Fall bei jeder Mail auf CC gesetzt. So wie alle anderen. Damit garantiert niemand mehr den Überblick hat, welche Mails wichtig sind und welche nicht. Ursache: Den Hintern fest an die Wand gepresst, versucht der Absender sich zusätzlich nach vorne, oben, unten, links und rechts abzusichern.

3.Konflikte via Email austragen

Belehrung, Wutausbrüche oder Was-ich-dir-eigentlich-schon-lange-mal-sagen-wollte gehören eindeutig niemals nie in eine Mail. Weil es die Atmosphäre vergiftet und ein vernünftiges Gespräch total erschwert. Ursache: Wer so etwas macht, hat noch nicht mal den Mut für eine zünftige Auseinandersetzung am Telefon.

4.Laut telefonieren nach der Landung im Flugzeug

Motto: Ich bin so wichtig, dass ich es mir zwischen Hamburg nach München genau eine Stunde zehn erlauben kann, nicht mit meinem Büro verbunden zu sein. Aber keine Sekunde länger. Der Inhalt des Gesprächs ist in der Regel belangvolles wie 'ja, wir sind gerade gelandet, nein, stehen noch alle im Gang, ich weiß auch nicht, warum die nicht endlich die Tür aufmachen.

5.Kollegen, die Ihre eigene Powerpoint Präsentation vorlesen

Höhepunkt dieser Art von Grausamkeit ist das Vorlesen aller zehn Bullet-Points auf Seite zwei, obwohl gerade die auf den Handouts stehen. Ursache: Unfähigkeit, einen eigenen Gedanken zu fassen. Zum Beispiel den, dass PP-Präsentationen manchmal überflüssig sind.

6.Die Aufforderung im Meeting jede möge etwas von sich erzählen

Verbraucht in der Regel die Hälfte der angesetzten Zeit, ohne in der Sache auch nur einen Millimeter weiter zu kommen. Wer wie viele Kinder hat und wer welche Hobbys, kann sich eh niemand länger als drei Minuten lang merken. Und bei den Kollegen, mit denen Sie persönlich noch nie was zu tun hatten, ist es ihnen auch wurscht


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